Grünkohl, Gymnastik, Gute Laune, („Guchen“)

Alle drei „G“ (vier "G" für die Sachsenfans) prägten am 11. Februar das winterliche Beisammensein der Gruppe 60+.

Das erste „G“ lag in der Einladung des Organisationsteams zum beliebten Grünkohlessen. Diesmal fand es im Gegensatz zu vergangenen Jahren nicht in Verbindung mit einer Busfahrt durch die Winterlandschaft statt, sondern man traf sich in Salder im Galahof. Hier erwarteten weiß gedeckte Tische die Besucher und wie immer genoss man die gegenseitige Begegnung und herzliche Begrüßung. Dann wurde ein reichliches und sehr schmackhaftes Essen gereicht: Grünkohl mit Salzkartoffeln, dazu Bregenwurst, Kasseler und geselchtes Bauchfleisch. Während des Essens herrschte Stille aber sonst konnte man eifrige Gespräche beobachten. Man erkundigte sich über das gegenseitige Ergehen, dann ging es um den Kirchentag, um das neue Chorbuch, das auch für den Seniorenchor verbindlich wird, um Veranstaltungen innerhalb der Kirche. Man merkte deutlich, dass die Gruppe 60+ positiv denkend, an allem interessiert und hellwach ist.

Nun folgten die „G“s Nr. zwei und drei, Gymnastik und Gute Laune. Als die Tische abgeräumt waren, kam die Aufforderung, etwas für die Beweglichkeit zu tun. Es wurden Zettel mit dem Text eines lustigen Liedes verteilt und dabei musste man sich ein bisschen bewegen. Anschließend folgte die Ansage: „Wer Lust hat, kann Turnschuhe anziehen und in die Kegelbahn gehen.“ Einige folgten dieser Einladung gern, obwohl sie vorsichtshalber ankündigten: „Das habe ich aber noch nie gemacht, lacht mich bitte nicht aus!“

Während dann auf der Kegelbahn einige Pumpen fielen, dann aber der Jubel über vier umgefallene Kegel, sechs umgefallene Kegel und dann sogar über „alle neune“ ausbrach, machten sich andere auf und unternahmen einen kleinen Spaziergang „down by the Riverside (Fuhse)“. Das Wetter meinte es gut, während am Morgen einige Tropfen fielen, zeigte sich am Mittag vorübergehend die Sonne.

Fleißige Bäcker hatten für leckeren Kuchen gesorgt und so wartete ein üppiges süßes Büfett auf die Kegler, Spaziergänger und „Unterhalter“. Diesem wurde trotz reichhaltigem Mittagessen wieder gut zugesprochen. Vorher allerdings mussten noch Kalorien durch Singen abgebaut werden.

Das Organisationsteam freute sich darüber, dass sich alle Anwesenden über den schönen Tag dankbar und lobend äußerten. Der einzige Wermutstropfen bestand darin, dass sehr viele liebe Geschwister durch Krankheit verhindert waren. Alle wünschen und hoffen sehr, dass diese beim nächsten Mal wieder dabei sind und sich mit freuen können.

Text und Foto: M.R.