Gemeinsam klingen wir noch besser

Bereits zum vierten Male wirkte die Chorgemeinschaft aus den Gemeindechören Salzgitter-Bad und Salzgitter-Lebenstedt an einem Konzert der Salzgitter Chöre mit.

Bei kaltem und trübem Winterwetter erklangen am frühen Abend des 17. März frühlingshafte Weisen und ließen die Hoffnung auf Sonne und Licht wachwerden. In der bis auf den letzten Platz vollbesetzten evangelischen Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ in Salzgitter-Bad fand – wie auch bereits in den vergangenen Jahren – das Frühjahrskonzert der SalzgitterChöre e.V. statt. Dieser Verein setzt sich aus ca. 15 verschiedenen Chören aus dem gesamten Stadtgebiet zusammen und gestaltet jedes Jahr ein Frühjahrs- und ein Herbstkonzert.

Die Chorgemeinschaft der beiden Gemeindechöre war dazu als Gastchor eingeladen. Da sich die Sänger der NAK auf einen treuen Fanclub aus beiden Gemeinden sowie z.T. auch aus der Nachbarschaft verlassen können, ließen sich viele durch das ungemütliche Wetter nicht abschrecken. Sie wurden dafür durch ein schönes Musikerlebnis belohnt.

Schwungvolle Weisen, Volkslieder und Swing prägten das Programm und wurden von den Zuhören mit wohlwollendem Applaus bedacht. Als dann zum Schluss der Gastchor der NAK auftrat, herrschte – obwohl die Auswahl der Lieder ein Kontrastprogramm darstellte – andächtiges Zuhören.

Ca. 35 Sängerinnen und Sänger trugen drei Stücke vor, die jeweils großen Anklang fanden: „Herr, den ich tief im Herzen trag“, „Der Herr ist mein Hirt“ und „Gott ist da, Halleluja“. Bei letzterem Stück kamen noch 4 Kinder mit Gesang und Cajon dazu. Besonders diese Konstellation wurde hinterher von vielen aus dem Publikum anerkennend hervorgehoben. „Da kommen einem die Tränen, wenn man sieht, wie viel junge Leute bei euch mitsingen und jetzt auch noch Kinder...“, war ein Feedback, das besonders den Dirigenten, Olaf Klostermann, sehr erfreute. Ein Zuhörer aus der Gemeinde Lebenstedt zeigte sich vor dem Hintergrund einer kurzen Vorbereitungszeit und der normalerweise eigenständigen Chorarbeit beider Gemeindechöre von dem „wie aus einem Guss wirkenden“ einheitlichen Vortrag der Lieder sehr beeindruckt.

Ein brandender Applaus sowie viele anerkennende und freundliche Worte sowohl seitens der Zuhörer als auch von den anderen Dirigentinnen und Dirigenten waren Belohnung für die Mühe und motivierten dazu, gern wieder an einem Konzert teilzunehmen. Eine Einladung wurde bereits seitens des Vorstandes angekündigt.

Auch die örtliche Presse sparte im Vorfeld sowie in der nachträglichen Berichterstattung nicht mit Aufmerksamkeit sowohl für das Konzert an sich als auch für den Gastchor der NAK.

Ich denke, den anderen Fans ging es genauso wie mir, der Ohrwurm „Gott ist da“ ging mir nicht mehr aus dem Sinn und dies ist doch wohl kein schlechter Abschluss eines Sonntages.

Text: O.K. und MR, Foto M.R.