Spendenübergabe mit viel Herz

Mit der Übergabe einer spende an das Hospizhaus Salzgitter fand die Erfolgsgeschichte „Wer will fleißige Handwerker sehn…“ (wir berichteten am 29.11.2011) ihre Fortsetzung und ein gutes Ende.

Es ist schon Tradition in unserer Gemeinde, dass jedes Jahr aus verschiedenen Aktionen Spenden an karitative Organisationen der Stadt übergeben werden.

Nachdem wir uns bei der Kirchenbude auf dem Weihnachtsmarkt 2011 bereits im vierten Jahr an dieser Aktion beteiligt hatten, konnte wieder ein sehr gutes Ergebnis von 1.010 EUR erzielt werden. Dieses wurde aus dem Sozialfond „NAK karitativ“ auf 1.100 EUR aufgestockt. Es ist immer ein Gemeinschaftswerk vieler fleißiger Hände, dass solch ein Erlös zustande kommt.

Auf dem Weihnachtsmarkt war neben einer reichhaltigen Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten und Kunstgewerbe auch etwas für den Musikfreund geboten worden. Das Bläserensemble des Bezirkes hatte weder die teilweise weiten Anreisewege noch das ungemütliche Schmuddelwetter gescheut und am Abend des vierten Advent mit einer Mischung aus feierlichen und schmissigen Weihnachtsmusikstücken für die richtige Stimmung bei einem großen Zuhörerkreis gesorgt.

Das Gemeindeteam beschloss dann, die Summe der erzielten Einnahmen dem Hospizhaus Salzgitter zur Verfügung zu stellen.

Die Spendenübergabe fand im Hospizhaus in Salzgitter-Bad statt. Herr Pietschmann und Frau Lange vom Hospizhaus nahmen den Scheck in Höhe von 1.100 EUR entgegen, der ihnen von Vorsteher Bezirksevangelist Dirk Backhaus und Hartmut Beitat, Dirigent des Seniorenchores, überreicht wurde. Der Seniorenchor unserer Gemeinde leitete dies mit einigen Liedern für die Gäste im Hospiz ein, u.a. „Der Herr ist mein Hirte“ und „So nimm den meine Hände“.

Herr Pietschmann beschrieb in seinen Dankesworten sehr eindrucksvoll die Arbeit im Hospiz. Daran schloss sich ein von Frau Lange geführter Rundgang an. Dabei erläuterte sie, dass das Hospizhaus auf Spenden angewiesen sei, da 10 % aller anfallenden Kosten aus Eigenmitteln aufgebracht werden müssen.

Sehr nachdenklich haben wir die Rückfahrt nach Hause angetreten. Gern gedachten wir am darauf folgenden Sonntag im Gottesdienst für die Entschlafenen der vielen Seelen und auch einiger unserer Geschwister, die dort im Hospiz in die Ewigkeit gezogen sind.

Text: Ha.B. Foto: K.H.