Lebenstedt and friends on tour nach Frankfurt

Der Bischoff-Verlag hat allerhand zu bieten – u.a. eine herzliche Gastfreundschaft.

Als wir – ein Teil der Gemeinde Lebenstedt – hörten, dass eine Besichtigung „unseres Verlages“ nur noch in diesem Jahr möglich ist, handelten wir umgehend und organisierten eine Fahrt nach Frankfurt. Wir waren gespannt darauf, die Druckerei, den Ü-Wagen und den Versand zu besichtigen und freuten uns auf die Fahrt.

Früh aufstehen hieß die Devise, denn der Bus sollte nicht warten und er fuhr bereits um 6.00 Uhr los. Die Reisegruppe bestand nicht nur aus Geschwistern der Gemeinde Lebenstedt, auch Geschwister aus den Gemeinden Lengede-Broistedt, Salzgitter Bad und Schöningen hatten sich uns angeschlossen. Die 22 Teilnehmenden erwartete ein wunderschöner und informativer Tag.

Wir wurden lieb begrüßt von im Verlag tätigen Geschwistern, die uns die Geschichte und den Werdegang des Verlages und der Druckerei erläuterten. Wir waren erstaunt, wie sich die Technik in 25 Jahren (letzte Besichtigung) verändert hat. Die Maschinen liefen wie von Geisterhand, kaum eine Menschenseele war zu sehen. Die Automatisierung hat auch vor dem Verlag nicht Halt gemacht. Überrascht blickten wir dann auf die Stapel des fertigen Produktes. Als "Bonbon" bekam jeder Käufer eines Gesangbuches etc. eine kostenlose Prägung seines Namens.

Auch den mit Technik vollgepackten Übertragungswagen und die Übersetzerkabinen konnten wir besichtigen. Dabei wurde uns die Satellitenübertragung mit all ihren Schwierigkeiten erläutert.

Nach einem leckeren Mittagessen mit Frankfurter Würstchen und Kartoffelsalat begann eine kleine Diskussionsrunde. Der Vertriebsleiter, Hirte Klann, teilte uns seine Sorge mit, dass die Zahlen der deutschen Abonnenten "Unsere Familie" in den letzten 20 Jahren von 100.000 auf 50.000! gesunken sind. Als Grund führte er z.B. mangelndes Interesse, finanzielle Sorgen sowie die immer stärkere Internetnutzung an. Dabei möchte der Stammapostel die Zeitschrift als offizielles Sprachrohr der Kirche sehen. Für weitere Anregungen und Kritik aus unserem Kreise war man sehr dankbar.

Mit Gebet um den Engelschutz schickte uns Hirte Klann auf die Rückreise. Als wir gegen 19:30 Uhr ohne Unfall und Gefahren unsere Heimatadresse, das Rathaus von Salzgitter erreichten, ging für uns eine überaus eindruckvolle schöne Exkursion zu Ende. Wir waren glücklich über die vielen Informationen für Geist und Seele aber auch über die schöne Gemeinschaft innerhalb der Reisegruppe.

Text und Foto: C.B., H.B., K.B.