Junge Erstspender helfen Kindern in Ostafrika

Trotz Ferienzeit und mehreren „Konkurrenz-Veranstaltungen“ beteiligten sich 57 Spender - davon 13 Erstspender - an der Blutspendeaktion des DRK in unserer Kirche. Der Erlös wird den Kindern in Ost-Afrika zugutekommen.

Da die Blutspendeaktion in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattfand, waren einige Geschwister schon etwas skeptisch, ob - wie in der Vergangenheit - die "50-Marke“ überschritten würde. Außerdem hatten in den Wochen zuvor in der näheren Umgebung unserer Kirche weitere Blutspendeaktionen des DRK stattgefunden (es muss immer mindestens ein Zeitabstand von 6 Wochen zwischen den Spendeterminen liegen). Wir hatten „Glück“. Es kamen insgesamt 57 Spender, davon 13 Erstspender. Darüber freuten wir uns und schätzen dies als etwas Besonderes, zumal diese Erstspender teilweise gerade 18 Jahre alt geworden sind.

Ein Novum gab es auch: Kurz vor Spendeschluss meldete sich ein ausländischer Mitbürger aus der unmittelbaren Nachbarschaft unserer Kirche. Er kam deshalb so spät, weil er sich gerade in der Ramadan-Zeit befindet. Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes mussten ihn daher leider zurückstellen. Das Risiko von Komplikationen ist in dieser Zeit zu hoch, denn der Spendewillige hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen und zu wenig getrunken. Gerade bei Erstspendern steigt dadurch das Risiko. Vor dem Blutspenden muss man mindestens 3 Mahlzeiten am Tag eingenommen und reichlich getrunken haben. Dieses ist in der Fastenzeit nicht der Fall. Der nette Herr war sichtlich enttäuscht, konnte aber etwas entschädigt werden. Die Mitarbeiter des DRK entnahmen ihm Blut zur Blutgruppenbestimmung. Dadurch erhält er automatisch einen Spenderausweis und erspart sich beim nächsten Mal die formellen Aufnahmemodalitäten.

Am Ende waren alle glücklich und zufrieden mit dem Ablauf des Tages, dies auch dank der guten Zusammenarbeit mit dem DRK-Team. Ein großes Dankeschön geht an alle Geschwister, die wieder für ein Super-Büffet gesorgt haben und mit Muskelkraft, Spenderfreudigkeit und guter Laune zum Gelingen der Aktion beitrugen.

Text und Foto: D.E.